In Gedenken an Milton Friedman

Milton Friedman
Heute ist mit Milton Friedmann, ein großer Liberaler im Alter von 94 Jahren gestroben.
Er ordnetet sich als Wirtschaftswissenschaftler der Chicagoer Schule zu, für sein Wirken wurde er 1974 mit dem Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

Am höchsten rechne ich ihm am, dass er die Nachfrage-Theorie des Etatisten John Maynard Keynes widerlegte.

Und das er den Pessimisten, auch in unsern Reihen widerspricht, dass es Idealfall – also im vollkommen Markt – möglich ist, dass die Arbeitslosigkeit gegen Null tendiert. Also entgegen der Aussage eine “Vollbeschäftigt (Anmerkung: d.h. nur das es genau so viele Arbeitsuchende gibt wie offne Stellen) ist nicht möglich!” Natürlich besagt er auch das man strukturelle Arbeitslosigkeit nicht kurzfristig beseitigen kann, aber das es bei einer vernünftigen Wirtschaftspolitik langfristig möglich ist.

Aber er hat besonders uns JuLis positive Impulse geben:
Zum einen dadurch, dass er in den 1960er die negative Einkommensteuer, welche Juliet Rhys-Williams in den 1940er entwickelte, aufgriff. Welche wir JuLis dann auf den letzten BuKo im Herbst 2006 als “liberales Bürgergeld” verabschieden konnten. Bei dieser Gelegenheit wurde er mehrfach zitiert, da einige unter uns seine Intension missverstanden haben.
Weiterhin setzte er sich auch für das Bildungsgutschein-Modell ein, welches bei die Hessischen Julis in Studiengebührendebatte eingebracht haben aber ob dies schon bei der Senior-Partei angekommen ist, ist fraglich! Da merkt man das im politischen Bereich die Vorlaufzeiten sind.
Dass er nicht nur ein Wirtschaftsliberaler sondern ein Vollblut-Liberaler war, merkte man daran dass er sich unter anderem für die Abschaffung der Wehrpflicht in Friedenszeiten einsetzte, wie auch für die Legalisierung von Marihuana einsetzte.
Im Mittelpunkt seines Wirkens stand die freie Entscheidung des Einzelnen, da sie immer besser sei als jedes staatliche Handeln.
Wie man sehen kann hat er unsere Juli-Generation maßgeblich geprägt, den einen mehr also den anderen. Aber keiner von uns kann seine positiven Einflüsse leugnen.
Im diesem Sinne möchte ich meine Anteilnahme an seinen Tod ausdrücken.

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