FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, der designierte FDP-Generalsekretär in Bayern,
Martin Zeil: 
„Was sich im Moment abspielt, ist, dass sich die CSU mit ihrem internen Streit auslebt auf Kosten der bayerischen Bürgerinnen und Bürger. Wir werden vor allen Dingen ein Augenmerk darauf legen, dass in Bayern wieder Politik gemacht wird. Der Zeitpunkt einer Entscheidung hätte früher liegen müssen. Die CSU ist offensichtlich zu klaren personellen Entscheidungen nicht mehr in der Lage. Was sich hier andeutet, zeigt, dass von Aufbruch oder Generationswechsel nicht die Rede sein kann.“
Recht da muss ich einen bayrischen Partei”freund” ausnahmsweise mal recht geben, denn die CSU hat wirklich keine Wirkliche Alternative. Bei allen was man an Stoiber kritisieren konnte, war er das kleinste Übel. Dann kann man nur noch hoffen das die Bayrischen Wähler eine gute Wahl treffen. Denn der GAU wäre wenn Stieglers Genossen an die Macht kommen würden.
Also lieber blau-gelb als dunkelrot …:evil:
bayerische FDP-Landesvorsitzende Leutheuser-Schnarrenberger:
„Ministerpräsident STOIBER war die letzten Wochen über nur noch ein Getriebener. Er hat jetzt eine überfällige Entscheidung angekündigt, aber diese Entscheidung reicht überhaupt nicht aus. Es wird in Bayern acht Monate lang keine handlungsfähige Regierung geben – Ministerpräsident STOIBER ist ja nicht mehr in der Lage, zu entscheiden. In der CSU gibt es eine tiefe Spaltung. Die CSU ist nicht mehr die geschlossene Volkspartei, was ihre Stärke in den vergangenen Jahren gewesen ist. [...] Wir werden als FDP Bayern einfordern, dass Sachpolitik auch ohne Ministerpräsident Stoiber wieder auf die Tagesordnung kommt.“
Liebe Frau Leutheuser-Schnarrenberger,
ich hoffe Ihren großen Worten werden auch Taten folgen. Denn diese einmalige Chance für die FDP darf jetzt nicht leichtfertig verspielt werden.
mit liberalen Grüssen aus Hessen
Kolia Ohmann
Das Schlusswort erhält der Fraktions- und Parteivorsitzende Westerwelle
Wenn ein Koalitionspartner faktisch politisch ausfällt, ist das eine Schwächung der Regierung und auch eine Schwächung der Bundeskanzlerin, denn die muss ja mit Autorität, auch gerade jetzt in diesen Monaten, in Europa auftreten können. Und das ist das eigentliche Problem. Es ist ja nicht die Privatangelegenheit der CSU, es geht ja hier nicht alleine um das Wohl und Wehe eines Mannes, es geht um die Frage: Haben wir eine handlungsfähige Regierungskoalition in der schwersten und wichtigsten Zeit der Bundesregierung, nämlich wenn wir Deutsche die Ratspräsidentschaft haben? Und da muss man sagen, die haben wir nicht, weil wir ja eine Regierungspartei CSU auf Berliner Ebene jetzt kennen, die irrational ist, die instabil ist, die sich mit sich selbst beschäftigt, aber eben nicht mit dem, was Deutschland braucht, was in Bayern nötig ist. Das ist die eigentliche Frage.
Mit dem Rücktritt von CSU-Chef EDMUND STOIBER ist die Krise der CSU nicht vorbei, sondern sie geht erst richtig los. Das ist eine erhebliche Schwächung der Regierungskoalition auch hier in Berlin, im Bund. Wir halten es für nicht verantwortlich, dass über viele Monate lang die Regierungskoalition gelähmt wird, ausgerechnet in Zeiten, wo wir die Europäische Ratspräsidentschaft haben. Das schadet deutschen Interessen. Deswegen ist diese Posse, die bei der CSU derzeit stattfindet, nicht eine bayerische Angelegenheit alleine, sondern sie hat erhebliche Auswirkungen auch auf die Politik in Berlin. Diese Regierungskoalition wird geschwächt, wenn ein Koalitionspartner faktisch ausfällt. Das ist Chaos, das ist Hick-Hack, das ist monatelange Hängepartie, mindestens bis zum September. Das schadet Deutschland und der Handlungsfähigkeit der deutschen Politik. Das können wir uns in Zeiten der Europäischen Ratspräsidentschaft erst recht nicht leisten.






















PokerStrategy – Deutschland


Für die FDP bleiben bei dieser LTW wohl trotzdem nur ein paar Brosamen. Den Rahm werden die Freien Wähler abschöpfen, falls ihnen nicht vorher die Staatskanzlei in altbewährter (remember Bayernpartei, REP, BFB) Manier den Garaus macht!