Doping und Kapitalismus und Etatismus im Sport

Nach dem David Harnasch in schon diesem Thema als wie er sagt als Nicht-Sport sich zu diesem Thema geäußert hat:

Ich interessiere mich überhaupt gar kein winziges bißchen für Rad- oder sonstigen Sport, nichts auf Erden könnte mir egaler sein, aber ich weiß seit Jahren, daß natürlich alle Spitzensportler dieses Metiers gedopt sind – weil ich über ein klein wenig gesunden Menschenverstand verfüge. Auch hier gilt: Selbstmord – auch auf Raten – ist Privatvergnügen, legalize it all!

Auch die grüne Julia Seeliger stellt sich die Frage ob es nicht bessere wäre Doping legalisieren?

Es sind ja wirklich alle gedopt. Da sollte man doch der Gesundheit der SportlerInnen wegen mal über eine Legalisierung des Doping nachdenken.

Möchte ich mich diesem Thema als Hobby-Rennradfahrer (beim Hobby-Status liegt der Unterschied Amateur-Status zum dadrin, dass ich zurzeit an keinerlei Radrennen teilnehme) und “Tour de France” Zuschauer sowie “Jan Ullrich”-Sympathisant.

Also ich weiß gar nicht wo ich jetzt anfangen soll, also fange ich erst mal bei der Forderung von David Harnasch an das man Doping legalisieren sollte.

Dazu sollte man sich aber im Klaren sein das Doping unter die Kategorie Drogenkonsum (auch wenn einzelne Substanzen medizinisch an gewendet durch aus legal sein können, wie auch das das eignen Blut nicht wirklich illegal sein kann auch wenn es als Eigenblutspende eine ähnliche Wirkung wie EPO hat nämlich das die Zahl der roten Blutkörperchen erhöht werden) fällt.

Wenn wir also dies akzeptieren haben das Doping genauso wie das Bier(Alkohol) ein einer geselligen Runde oder auch der Kaffee (Koffeine) am Morgen unter Drogenkonsum fällt. Aber bei genauer Betrachtung ist es sogar Doping denn wir trinken Alkohol ja auch um etwas locker zu werden (das es auch gut schmecken kann kommt leider oft auch noch dazu …) und den Kaffee trinken um wach fürs Studium oder die Arbeit zu werden.

Somit lasse ich es mir nicht nehmen wieder Einmal Milton Friedman zu zitieren:

Der meiste Schaden, den Drogen anrichten, hat damit zu tun, dass sie illegal sind.

Und das trifft besonders auch auf das Doping zu …

Jetzt wird sicherlich wieder das Scheinheilige Argument kommen man will die Fahrer ja nur schützen, nur wie man sieht bringt es wenig …

Und die Sportmedizin mach auch immer größere Vorschritte woran man sehen kann das in den letzten Jahren niemand mehr während einen der großen Rennen Tod von Rad gekippt ist.

Aber wie Studien zeigen ist Doping immer noch eine nicht zu Unterschätzende Gefahr wie auch Hochleistungsport wie die Teilnahme an der “Tour de France” eine extrem hohe Gefahr für die Gesundheit der Sportler so liegt die Sterblichkeit der Rad-Profil dreimal so hoch wie bein den Normalbürgern. Aber eine so ein Studie könnte man sicherlich auch über Raucher und Alkoholiker wie Leute mit Adipositas, auch hier wird sie höher sein als bei Leute welche sich gesund ernähren und Sport in Maßen treiben.
Aber auch hier sollte der Staat sich nicht einmischen.

Aber es sollten sich alle Darüber im Klaren sein das sie mit dieser Art der Lebensführung ihre Gesundheit gefährden wie auch einen Führen Tod riskieren… Von daher ist Aufklärung über die Risiken wichtiger als Verbote an dies sich sowie so nicht gehalten wird.

Und auch in Amateur-Sport wird gedopt jedenfalls wenn man den einschlägigen Foren glauben soll, denn dort werden einen verschiedensten Mittel empfohlen um auch das letzte aus sich raus zuholen wenn auch mit anderen Mitteln so soll z.B. ein “Koffein-Acetylsalicylsäure-Cocktail” (also ein Cola-Aspirin-Mix) gegen Schmerzen und Ermüdungserscheinungen in den Beinen auf den letzten Kilometern helfen soll. Dies halte ich auch als Nicht-Mediziner auch nicht gerade für unbedenklich, wenn ich bedenke das mit als Patienten immer empfohlenen wurde von einer OP kein Aspirin zu mir zu nehmen weil dadurch das Blut verdünnt würde.
Und das in einen Wettkampf es nicht aus geschlossen ist das man hinfällt und sich verletzt ist es nicht gerade vom Vorteil…

Aber wie gesagt Privatvergnügen wer für den Sieg und den kurzen Ruhm sein Gesundheit gefährden möchte bitte schön …

Jetzt aber auch mal ein paar Worte zu Jan Ullrich eventuell hat er gedopt, eventuell auch nicht und es gönnen in mache Leute nicht seinen Erfolg.

Diese Aussagen von Typen welche zu gegeben gedopt zu haben und dann nur im Mittelfeld gelandet sind während Jan Ullrich fast immer auf dem Treppchen stand und deshalb meinen er müsste deshalb auch gedopt haben ist nur folgendes zu sagen mache haben halt Talent andre eben weniger. Ich würde trotz Doping nicht mal in Paris ankommen, davon gehe ich jedenfalls mal ganz stark aus … Versuche ich deshalb die Tour-de-France-Teilnehmer zu diffamieren: Nein, ich bewundere sie und sehe den Radsport nur als Hobby an und versuche meinen Beruf durch mein Studium zu wirklichen und nicht durch den Sport.

“Wenn alle sauber gewesen wären, hätte Ullrich zehnmal die Tour gewonnen. Mindestens!”

um es mal mit den Worten D’hont zu sagen.
Armstrong stürzt - Jan Ullrich wartet
Für mich persönlich ist und beleibt Jan Ullrich einer der großen Sportler aller Zeit welcher gezeigt hat das er für einen Sieg nicht alles tun würde, denn als Auf der Tour 2004 wo Lance Armstrong stürzte hat Jan Ullrich auf ihn gewartet, und so die Chance auf einen Sieg gegen Fairness und Sportsgeist eingetauscht.

Aber was Rudolf Scharping sich das geleistet hat ist wirklich unter aller ******. Er wollte ich mich schon früher zu dieser unsäglichen Person äußern habe mir aber gedacht, ich habe mir gedacht diese haben andere ja schon zu Genüge getan wie unter andrem die taz:

An Scharpings Stelle dagegen hätte ich mir schon lange “Privatier” auf meine Visitenkarte drucken lassen und würde mit seidenem Einstecktuch im Designerhemd auf meiner bescheidenen Yacht Gäste aus Kultur und Wirtschaft empfangen. Zum Zeichen, dass ich ein absolut unseriöser Hallodri bin, trüge ich natürlich weiße Slipper.

Nun aber zurück zum Thema:

Als President der BDR (Bund deutscher Radfahrer) äußerte sich Rudolf Scharping wie folgt über Jan Ullrich:

Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Schaden der Radsport durch ihn genommen hat, nicht nur ideell

okay so weit so schlecht, denn er hat sich ja jahrelang mit den Erfolgen von Jan Ullrich geschmückt, aber mit dem nächsten Satz setzt der dem Ganze die Krone auf:

Was das betrifft [eine weiter Zusammenarbeit mit dem BDR], sind uns Fahrer wie Erik Zabel oder Jens Voigt weit näher

Autsch das tut weh wenn man bedenkt das Zabel vorkürzen gestanden hat EPO genommen zu habe, zwar nur für den verjährten Zeitpunkt aber seine Leistungen sind dannach nicht spürbar abgesunken …

Diesen Anlass wollte auch der SPD-Hinterbänkler Peter Danckert für sich nutzen um bekannter zu werden oder so:

Wenn es in den nächsten sechs Monaten keine erfolgreiche Dopingbekämpfung im Radsport gibt, werde ich alles tun, dass dem BDR bis auf weiteres die Finanzierung aus dem Bundeshaushalt gestrichen wird

Richtig so man sollte die Sportverbandfödderung streichen, aber unabhängig vom Doping. Denn der Hauptzweck dieser (Dach-)Verbänden ist ja eh die Postenversorgung für ausrangierte Politiker (bzw. Poolplanscher).

Und in den Verein kommt eh ziemlich wenig an aber das ist ja auch nicht nötig denn bei uns (RC-Bocholt) hat unsere Tainer uns ehrenamtlich trainiert und auch die Jugend-Trainerin macht dies ehrenamtlich.
Im Gegensatz dazu machen die Tennis-Tainer dies hauptberuflich, aber dort wird es auch von den Spieler selbst und nicht von Staat finziert, und dennoch hatten wir Tennis (welcher auch massiv durch Steuer unterstützt wird!) Größen wie Boris Becker, Steffi Graf, usw. Das interessiert mich aber nicht da ich mich nicht für Tennis interessiere also es vergleich mit der Ungerechtigkeit das eine Kinobesucher den Opernbesuch seines Nachbar über seine Steuer mitfinanziert. (Aber ich will jetzt nicht abschweifen!)

Es gibt sicherlich noch viel zu dem Thema Sport Doping und Etatismus zu sagen, aber ich habe schon ziemlich viel dazu geschrieben und hoffe das ich meinen Standpunkt klar gemacht habe.

Jetzt aber mein Schluss-Statement: “Jan Ullrich ist und beliebt meine Held (und wenn es sich doch noch herausstellt, dass er wirklich nicht gedopt hat um so mehr sollte es nicht so sein ist es nur Menschlich!), und Rudolf Scharping ist der große Heuchler welche zurzeit durch die Medienlandschaft spaziert!”

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